Orthopädische Schuhzurichtungen

Orthopädische Zurichtungen am Konfektionsschuh dienen dazu, die vorhandenen Schuhe der Versicherten so zu gestalten, dass durch einzelne oder in Kombination vorgenommene Arbeiten Fußbeschwerden, die die Gehfähigkeit einschränken beseitigt oder gemindert werden:

  • Allgemeine Schuherhöhungen z. B. als Ausgleich eines Beckenschiefstandes oder einer Beinlängendifferenz
  • Stellungskorrekturen, wie laterale oder mediale Schuherhöhungen

Schmetterlingsrollen mit Weichbettung der Mittelfußköpfchen II, III, und IV wie es z. B. beim entzündlichen Spreizfuß üblich ist

Ballen- oder Mittelfußabrollung jeweils mit Absatzangleichung

Haglund- Fersenentlastungen bei Beschwerden im Bereich des Achillessehnenansatzes. Die Fersenkappe wird an der Schmerzstelle entfernt und mit einem Polster versehen, so wird der Druck von hinten auf die Ferse genommen,

haglund

Schuhbodenversteifungen

Längs- und Quergewölbestützen nach Maß, fest in die Schuhe eingebaut,

Entfernung von Erhöhungen oder sonstigen Zurichtungen, wenn z. B. die Veränderung nur kurze Zeit gebraucht wird, z. B. als Ausgleich zu einer Orthese, die nur 4 -6 Wochen getragen werden muss.

Diabetesadaptierte Fußbettungen werden individuell, ohne Rohling über ein extra hergestelltes Fußmodell gearbeitet und in vorhandene Schuhe eingepasst.